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WIESO FÜR NEUGIERIGE UND UNGEDULDIGE?
> ... weil die Meditation so viele positive Wirkungen hat,
(wissenschaftlich erwiesen!), dass es jammerschade wäre, sie einer kleinen Zahl Eingeweihter oder der Esoterikszene zu überlassen. Auch aus diesem Grund haben wir – der Achtsamkeitstrainer Jan Esswein und die Journalistin Sybille Engels und ihre Redaktion engels + partner – das Buch "Meditation für Neugierige und Ungeduldige" (GU Verlag) geschrieben und begleitend dazu diesen Blog aufgebaut.
> .... weil Neugier ein Motor ist, neues Terrain zu erobern.
„Sei nicht so neugierig“, hieß es früher abwertend in der Kindererziehung. Heute ist sich die Pädagogik darüber einig, dass diese spielerische und höchstwahrscheinlich angeborene Eigenschaft besonders geeignet ist, um Kenntnisse zu erwerben und unbekanntes Terrain zu erkunden. Und genau das tun Sie, denn sonst hätten Sie das Buch nicht gelesen oder diese Website besucht – immerhin zu einem Thema, das viele Menschen immer noch als „esoterisch“ ablehnen. Sie scheinen aber offensichtlich zu den Neugierigen zu gehören und offen für das Unbekannte zu sein. Vermutlich, weil Sie merken, dass sich hier ein großer Nutzen für Ihr Leben auftun könnte.
> ... weil Ungeduldige ganz besonders von der Meditation profitieren!
Meditation ist nicht nur etwas für ruhige und ausgeglichene Menschen. Im Gegenteil – gerade die Schnellen und Eiligen werden dadurch reich belohnt: Weil sie eine neue Sichtweise auf ihr Leben kennenlernen, die sogenannte „Achtsamkeit“. Weil sie erfahren, wie befriedigend es ist, die nicht enden wollende Jagd nach Zielen und einer besseren oder sicheren Zukunft einzutauschen – zumindest zeitweise – gegen einen in unserem Kulturkreis fast vergessenen, zutiefst menschlichen Zustand: das nichts fordernde, nichts wertende, akzeptierende und bejahende Da-Sein in der Gegenwart. „Wenn Du denkst, es gibt einen besseren Augenblick als diesen, hast Du ihn schon verpasst.“
> ... weil Sie nicht jahrelang üben müssen, bis etwas passiert.
Oft wird behauptet, zehn Jahre intensiven Trainings seien vonnöten, bis man mit den ersten Wirkungen rechnen könne. Wenn man hohe Ziele verfolgt, wie etwa die „Erleuchtung“ im buddhistischen Sinn zu erlangen, mag das zutreffen. Für uns und unsere Leser, die wir nicht immer nur auf der Überholspur fahren, sondern auch einmal anhalten und einfach unser Leben genießen wollen, stimmt das überhaupt nicht: Ein Minimum regelmäßiger Praxis von einer halben Stunde alle zwei, drei Tage genügt, um zunächst einmal Stress abzubauen und deutlich mehr Ruhe und Halt in sich selbst zu finden. Auch das wissenschaftlich erwiesen – und von den Autoren am eigenen Leib erfahren.
> ... weil Ungeduldige nicht gerne warten.
Betrachten Sie die Zeit, die Sie zum Beispiel an der Supermarktkasse warten müssen, als „verschenkte Zeit“, die Sie deshalb ganz schnell hinter sich bringen wollen? Oder vor der roten Ampel, oder in der Post, oder beim Zahnarzt ... ? Schade – da verschenken Sie ja ganz schön viel Zeit.
Sie könnten das Ganze aber auch ganz anders sehen: als Geschenk. Fünf Minuten – nur für sich selbst! Denn wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie wissen, wie Sie all die tausend alltäglichen Möglichkeiten nutzen können, der Außenwelt Grenzen zu setzen, tiefe Atemzüge zu nehmen und sich in seinem Körper wohlzufühlen, zu entspannen, den Moment zu genießen. Für diese Zwischendurch-Meditationen brauchen Sie keinen zusätzlichen Zeitaufwand – nur ein ganz neues Lebensgefühl. Zum Üben steht Ihnen das größte Trainingsfeld der Welt zur Verfügung: Ihr Alltag.
> ... weil die Neugier Ihnen da weiterhilft, wo sie zu ungeduldig werden.
Denn natürlich geht nichts von heute auf morgen – erst recht nicht dieses neue Lebensgefühl an der Supermarktkasse, von dem wir oben gesprochen haben. Davor steht ein Prozess des Umdenkens. Denn abgesehen davon, dass Sie die richtige Körperhaltung kennen müssen, können Sie dabei nicht die Ärmel aufkrempeln und anpacken, nicht viel „tun“ – Sie werden sich ja im Gegenteil in der Praxis des Nicht-Tuns üben. Anders als bei körperlichen asiatischen Disziplinen wie etwa Hatha Yoga, Chi Gong oder Tai-Chi, die durchaus auch meditative Elemente enthalten, geht es bei der Meditation um eine geistige Übung: „Meditation“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Nachbesinnung“.
Eine veränderte Weltsicht also. Deshalb, liebe Ungeduldige und Neugierige, lohnt es sich, dieses Buch ganz zu lesen: Es wurde von Leuten geschrieben, die diesen Weg von der äußeren Sicht („Praxis des Nicht-Tuns??“) zur persönlichen Erfahrung gegangen sind. Unsere Beobachtung: Rund ein halbes Jahr innere Widerstände abbauen – dann aber kann es ziemlich schnell gehen mit der Meditation und ihren vielen positiven Auswirkungen auf den Alltag. Sogar für sehr Ungeduldige.
Also: Wir wünschen Ihnen viele neue und ohnenswerte Erfahrungen mit der Meditation!


